Ihr Lösungsanbieter für verschiedenste Projekte

Mit unseren Testgeräten ist es uns möglich, die Qualität unserer Produkte ständig zu überwachen und uns dabei auf die von unseren Kunden gewünschten Parameter zu konzentrieren.

Neben den für den Prozess erforderlichen Prüfmethoden, bieten wir Spezialprüfungen optimiert auf die jeweiligen Anwendungsgebiete an.
Die Prüfungen werden in Anlehnung an die im Folgenden genannten Normen durchgeführt.

Filtration

Mit dem Pore Size Meter wird die Porengrößenverteilung des Filtermediums bestimmt, wobei jeweils das trockene und das benetzte Medium geprüft wird. Das Messprinzip ist eng an die Vereinbarungen in den Normen ASTM E 1294-89 und ASTM F 316-03 angelehnt.

Mit dem Pore Size Meter werden folgende Parameter zur Beschreibung der Materialstruktur angewandt:

  • Bubble Point
  • Porengrößenverteilung
  • durchschnittliche Porengröße (Mittelwert & Medianwert)

Der Filterprüfstand ermöglicht es uns, Tests in Übereinstimmung bzw. Anlehnung an internationale Normen durchzuführen. Die Ausführung basiert dabei auf den Normen ISO 11057 und VDI 3926-II:2004.

Die Messeinrichtung ist für die Entwicklung und Optimierung der Filtermedien sowie die Qualitätssicherung während des Produktionsprozesses wichtig. Wir haben die Möglichkeit, die folgenden Eigenschaften zu testen:

  • Differenzdruck
  • genereller Fraktionsabscheidegrad oder Fraktionsabscheidegrad einer gewissen Partikelgröße (von 0,3 bis 20 μm)
  • Staubrückhaltekapazität/Staubspeicherkapazität

Normen zum Schutz gegen Hitze und Flammen

EN 15025 legt ein Verfahren zur Messung des Ausbreitungsverhaltens einer begrenzten Flamme auf vertikal ausgerichtete Textilien und industrielle Produkte in Form von Ein- und Mehrkomponententextilien fest.

Die textile Oberfläche wird 10 Sekunden lang einer definierten Flamme ausgesetzt, um das Ausbreitungsverhalten der Flamme, das Nachglühen und den Endzustand des Fabrikats nach dem Verfahren zu beurteilen.

EN 6942 beschreibt die Methode zur Beurteilung von Materialien, die einer Hitze-Strahlungsquelle ausgesetzt sind.

Das Testverfahren wird angewandt, um die Veränderungen des Materials zu beurteilen, nachdem das zu testende Material einer Strahlungsquelle ausgesetzt worden ist. Dabei geben das Erscheinungsbild nach Verfahren A, die mit Verfahren B gemessenen Zeiten t12 und t24 und der prozentuale Wärmedurchlassgrad die Eigenschaften des Materials an.

EN 367 bestimmt den Wärmedurchgang bei Einwirkung einer Flamme auf Schutzbekleidung.

Dabei wird eine Hitzetransferrate berechnet, die unter festgelegten Testbedingungen Aufschluss über den jeweiligen Schutz des geprüften Materials gibt.

Der Thermal Protection Performance Test (TPP): Bewertung nach DIN EN ISO 17492:2003 "Bekleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen. Bestimmung des Wärmedurchgangs bei Einwirkung von Flammen und Wärmestrahlung.“

Der TPP stellt durch die Kombination aus Strahlungs- und Konvektionswärme typische Brandbedingungen nach. Ein Probekörper wird dabei typischen Brandbedingungen ausgesetzt: Die Wärmequelle besteht zu jeweils 50 % aus Strahlungswärme und 50% Konvektionswärme. Der Wärmestrom beträgt 84 kW/m² (rund 2 cal/cm²/Sek.). Der Test ermittelt die Zeit und die einwirkende Wärmeenergie pro Flächeneinheit (TPP-Wert) auf der Geweberückseite, die zu Verbrennungen zweiten Grades führen würden.

Der Total Heat Loss Test (THL): Bewertung nach DIN EN ISO 11092/ASTM F1868-02 „Messung des Wärme-und Wasserdampfdurchgangswiderstands unter stationären Bedingungen.“

Das in dieser internationalen Norm beschriebene Prüfverfahren „Sweating guarded-hotplate“ (oftmals als „Hautmodell“ bezeichnet) beabsichtigt, die Wärme- und Massentransportvorgänge nachzustellen, die sich in Hautnähe des Menschen abspielen. Die Messungen zu einem oder beiden Vorgängen können einzeln oder gleichzeitig durchgeführt werden, wobei unterschiedliche Umgebungsbedingungen in Form spezifischer Kombinationen von Temperatur, relativer Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit und Aggregatzustand (gasförmig oder flüssig) verwendet werden. Damit können die gemessenen Transporteigenschaften mit verschiedenen Trage- und Umgebungssituationen korrespondieren. In dieser Norm wird nur der stationäre Gleichgewichtsfall gewählt.

Weiterhin sind interne Tests nach den folgenden Normen möglich:

DIN EN 20811: Bestimmung des Widerstandes gegen das Durchdringen von Wasser; Hydrostatischer Druckversuch.

DIN EN ISO 9237: Textilien - Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von textilen Flächengebilden.

Der Penetrations- und Schnitttest in Anlehnung an die französische Norm NF F 00-201: 1993: „Bahnmaterial im Allgemeinen - Antivandalismusschutz – Testmethode zur Bestimmung der Beständigkeit gegen Einreißen, Einschneiden mit einer Klinge, Vandalismus“

Der Penetrationstest besteht darin, eine Vertikalkraft von 150 N so auf eine definierte Klinge aufzubringen, dass deren Spitze in das zu prüfende Material eindringt. Der Schnitttest wird durchgeführt, indem mittels Zugvorrichtung eine Zugkraft auf die Klinge wirkt und diese über das zu prüfende Material gezogen wird. Die Dauer des Tests muss 5 ± 1 Sekunden betragen. Als Prüfkriterien gelten eine mögliche Rissbildung durch die Klinge und deren Ausdehnung.

Stichschutzmessung nach VPAM KDIW 2004 - Die Prüfrichtlinie “Stich- und Schlagschutz” (KDIW) beschreibt Anforderungen, Klassifizierungen und Prüfverfahren für stich- und/oder schlaghemmende Schutzausstattungen, wie z. B. Körperschutz, Schutzhelm und Schutzschild, die Körperteile vor Verletzungen durch Angriffe mit Stich- und Schlaggegenständen schützen sollen.

Stichschutzmessungen erfolgen bei Norafin mit folgenden Klassifizierungen und Prüfbedingungen:

  • Prüfung der Stichhemmung durch Messer (Klinge)
  • Klasse K1 (geringster Widerstand gegen eine Klinge)
  • Auftreffenergie: 15 Joule
  • Auftreffwinkel: 90 Grad
  • mittlere Durchstichtiefe: < 5 mm
  • größte einzelne Durchstichtiefe < 10 mm
Akustikprüfstand - Die orientierende Prüfung akustischer Vliesstoffe ist in unserem Haus mit Hilfe eines Kundtschen Rohres (Impedanzrohr) möglich.

Prüflinge mit einem Durchmesser von 10 cm und einer Dicke bis zu 40 mm können in einem Frequenzbereich von 50 Hz bis 1,6 kHz gemessen werden. Aus den Ergebnissen lassen sich Erkenntnisse zu Absorptionsgrad und schalldämpfenden Eigenschaften treffen. Die Messungen können als orientierender Test vor einer normgetreuen Prüfung in einem optimierten Prüfraum (Anechoic chamber, Schallraum) durchgeführt werden.

 

Gern führen wir auch Orientierungstests für Ihre Produkte durch und erstellen einen qualifizierten Prüfbericht. Sprechen Sie uns gerne darauf an!

Konzept­muster­erstellung

Ob ein Vliesstoff nach vordefinierten Parametern unserer Kunden herstellbar ist, lässt sich im Vorfeld gut durch Konzeptmuster einschätzen. Diese werden zumeist als Mustergröße auf unseren kleineren Versuchsanlagen gefertigt, bevor das gewünschte Produkt auf die Wasserstrahl- oder Nadelverfestigungsanlage kommt. Die Konzeptmusterherstellung ist für uns also die Vorstufe eines Großversuchs auf der Produktionslinie und damit im Vorfeld eine Empfehlung an unsere Kunden.

Die Konzeptmusterherstellung kann die folgenden Punkte umfassen:

  • Test von Fasern oder Fasermischungen mittels Herstellung eines Krempelflores an der Versuchskrempel mit anschließender Verfestigung an den Produktionslinien oder am Splicerewinder mit gewünschtem Rezept. Die Mustergröße beträgt ca. 1 m². Außerdem können Versuche durchgeführt werden, um verschiedene Eigenschaften von Vliesstoffen zu erzielen.
  • Ausrüstung von Handmustern in A4-Größe mittels Versuchsfoulard, Schaum- oder Pastenauftrag sowie Druck.
  • Versuchsausrüstung kann nach Kundenwunsch erfolgen, z.B. Hydro- und Oleophobierung, Flammschutzausrüstung, Versteifung, Laminierung, Farbaufbringung.
  • Auftragsprüfungen, in Anlehnung an die jeweiligen Normen, sind möglich.
Ansprechpartner

Für die Durchführung eines Großversuchs auf unseren Wasserstrahl- und Nadelverfestigungsanlagen sowie zur Ausrüstung von Vliesstoffen, nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf.

Norafin Udo Kreher

Udo Kreher
Sonderprüfungen Forschung & Entwicklung

T:+49 3733 5507 208
M:

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